Mediation und Konfliktmoderation

Knoten lösen:

 

Arno Popert, coaching - training - mediation - supervision, Lübeck

 

 

Manche Konflikte lassen sich mit Bordmitteln nicht mehr lösen, auch ein Rechtstreit hilft hier nicht. Mit einem Mediator wird Klärung möglich und lassen sich Zeit, Nerven und Kosten sparen.

 

Aktuell: Mediation in der Corona-Krise - wie kann das gehen?

Es gibt da verschiedene gute Möglichkeiten, das können wir dann gerne vorab bedenken:

telefoncoaching  

Telefon-Coaching (auch virtuelles Coaching, E-Coaching oder Online-Coaching) - das hat Vorteile:

Der Wunschcoach muss nicht am Ort sein, es spart Fahrzeit, Fahrtkosten, CO2 und Sie können sich aussuchen, von wo aus Sie kommunizieren (Büro, Zuhause,...).

Ein weiteres positives Phänomen: gerade wichtige Themen lassen sich erstaunlich gut "zwischen den Ohren" besprechen. Oft kommt man auch schneller auf den Punkt.

Die Gesprächsbasis ist in der Regel das Telefon, ggf. ergänzt mit zeitgleicher Online-Verbindung. Wir nutzen also während des Gesprächs am Bildschirm gemeinsame Skizzen, Modelle, Web-Cam etc.  - mal probieren?

 

DetailsWie es funktioniert...
telefoncoaching  
 
  • Wie beim Face-to-Face-Coaching auch klären wir vorab per Telefon oder Mail die allgemeinen Fragen. Dort können Sie, wenn Sie möchten, sich auch schon mal unverbindlich das Online-System anschauen.
  • Wenn Sie möchten, verabreden wir uns dann zu einer ersten Sitzung. Diese kann auch abends sein. Sie sollten ungestört telefonieren können - von wo Sie wollen, natürlich auch von zu Hause aus.
  • Bei Bedarf und Interesse ergänzen wir unser Telefonat mit zeitgleicher Online-Verbindung, nutzen also während des Gesprächs am Bildschirm gemeinsame Skizzen, Modelle, virtuelle Coachingräume etc. Dafür sende ich Ihnen vorab per Mail einem Link, dann können wir beide auf den gleichen Bildschirm zugreifen. Das läuft recht unkompliziert und glatt: Ihr normaler Internet-Browser reicht zur Teilnahme dafür aus, es ist also keine Installation von speziellen Programmen o.ä. notwendig. Wenn Sie eine Webcam haben, können Sie die zusätzlich nutzen - es geht aber auch ohne. Wir nutzen dann ein einfach zu bedienendes und gut etabliertes Web-Conferencing-System, was ich speziell für diese Zwecke ausgewählt habe. Wenn Sie möchten, schauen Sie sich das in dem Vorabgespräch schon einmal unverbindlich an.
  • Üblicherweise dauern die Sitzungen zwischen 30 und 60 min.
  • Zu den Kosten: diese werden 10-minutengenau abgerechnet, sind genauso wie beim Face-To-Face-Coaching und es gibt auch hier spürbare Rabatte für Privat-Kunden. Fragen Sie einfach mal unverbindlich nach.
  • Mein Vorschlag - probieren Sie es einfach aus. Wenn es Ihnen nicht gefällt und Sie innerhalb der ersten 20 Minuten das Coaching abbrechen möchten, entstehen für Sie keine Kosten. Ihr Risiko ist also sehr gering. Fragen Sie mich einfach danach - > am besten hier jetzt gleich...

 

Mediation - Ihre Situation:

Zwar sind Konflikte ganz normal und gehören zu allem dazu, aber manchmal kommt man einfach nicht mehr weiter!
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Wo immer Menschen miteinander zu tun haben, sind offene oder schwelende Störungen der Kooperation normal. Sie können die Zusammenarbeit aber auch zunehmend lähmen:

  • verhärtete Positionen, drohende Gerichtsprozesse,
  • immer wieder gleiche unfruchtbare Auseinandersetzungen,
  • eine für alle vergiftete Atmosphäre,
  • aber auch mangelndes Engagement, Dienst nach Vorschrift, innere Emigration,
  • ewiges Reden über Kleinigkeiten, Papierkrieg,
  • ...

Der "klassische Weg" vors Gericht ist meistens zeitlich und finanziell unkalkulierbar, außerdem ist eine weitere Zusammenarbeit danach erst recht vergiftet. Also was tun?

 

Mediation - meine Arbeitsbereiche:

Als Mediator arbeite ich sowohl für Menschen aus der Arbeitswelt als auch im Familienkontext.
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Ich biete als Mediator Mediation in folgenden Bereichen an:

  • Arbeitsteams, Abteilungen
  • Geschäftsführungen, Führungskräfte
  • Unternehmensnachfolge (siehe unten mehr)
  • Wirtschaftsmediation (zwischen Unternehmen)
  • Erbschaften
  • Planen und Bauen
  • Vereine
  • Projekte
  • Familie
  • Ehe, Partnerschaft
  • Geschwister
  • Fragen zur Pflege gemeinsamer Eltern
  • ...

 

Mit meiner externen Begleitung als Mediator können Sie Auswege aus scheinbar festgefahrenen Situationen finden und die Störungen sogar dafür nutzen, um weiter zu kommen.

 

Mediation - Beispiele:

DetailsHier ein paar Beispiele...

1. Beispiel - Zwei geschäftsführende Inhaber:

In einem Unternehmen der IT-Branche ist in letzter Zeit die Zusammenarbeit zwischen einem der Gesellschafter und einem führenden Mitarbeiter immer schwieriger geworden - die Kommunikation läuft nur noch über den anderen Mit- Gesellschafter im Sinne von "Sag ihm mal, er soll...!". Der Konflikt bedroht eskalierend die gesamte Firma.

Im Klärungsprozess einer ungestörten "Aussprache" der Beteiligten wird zusammen mit dem Mediator schon deutlich, wo auf sachlicher und persönlicher Ebene die Ursachen und Auslöser für die aktuelle Schieflage sind. Allein schon die gemeinsame Sicht darauf erhöht das Verständnis für Situation und Lage des jeweils anderen. Auf dieser Basis ist die Verabredung eines zukünftigen konstruktiven Miteinanders nur noch ein kleiner Schritt.

 

2. Beispiel - Krach im Projektteam:

Ein erfolgreiches Planungsbüro mit etwa 30 Mitarbeitern bearbeitet ein größeres Projekt. In letzter Zeit wurde es immer schwieriger zwischen dem Projektleiter und dessen Vorgesetzten.Die Arbeit leidet in Qualität und Effizienz, das gesamte Projektteam droht sich zu polarisieren.

In Einzeltreffen mit den Beteiligten werden die Hintergründe beleuchtet, die sowohl auf der Ebene der individuellen Erwartungen und Handlungsmuster, als auch auf der Ebene der Zusammenarbeit, als auch auf der Ebene der Arbeitsstrukturen zu finden waren.

Nacheinander werden mit dem Mediator die einzelnen Ebenen geklärt: Nach dem die individuellen Verhaltensmuster für alle verständlich wurden, konnte die Zusammenarbeit wieder möglich werden. Dann konnten im Rahmen einer Organisationsentwicklung die den Konflikt mit auslösenden Arbeitsstrukturen korrigiert werden.

Eine Entlastung der Beteiligten und ein reibungsloser Ablauf der Arbeitsprozesse sind das Ergebnis.

 

3. Beispiel - Zwischen Großeltern - Eltern und Kindern:

Die Vorstellungen über den Umgang mit den Kindern erzeugt große Verärgerungen zwischen Eltern und Großeltern, natürlich steht da noch mehr dahinter, was aber sehr schwer anzusprechen ist. In einem gemeinsamen Gespräch kommen die Vorstellungen, aber auch die Kränkungen, Verletzungen auf den Tisch. Das ist erst mal schmerzhaft, aber am Ende dann für alle sehr erlösend, da dahinter bei allen der große Wunsch nach Gemeinsamkeit deutlich wird.

 

4. Beispiel - Eine Paarbeziehung

Ein Paar mit inzwischen jugendlichen Kindern verliert sich mit den Jahren in der Arbeitsbelastung in Beruf und Familie. In einer Mediation wird geklärt, wer welche Erwartungen in Partnerschaft und Familie an den anderen hat, wie die Aufgabenverteilungen, Erziehungsvorstellungen etc. einander angeglichen werden können.

 

Mediation und Emotionen:

Ein oft sorgenbesetztes Thema... Wird das nicht alles sehr schmerzhaft? Es liegt in der Natur von Konflikten, dass sie auch emotional belasten - ob mit oder ohne Mediation.
In der Mediation aber gibt es ja den Mediator, der dabei hilft, dass sich die Beteiligten nicht - wie sonst - in Vorwürfen verlieren, sondern die Dinge anspricht, die angesprochen sein wollen, auch Raum gibt für Trauer und Ärger, aber immer den Rahmen und roten Faden des Gesprächs hält, damit das Ziel des Gesprächs im Blick bleibt.

 

Mediation - wie läuft das bei mir ab:

In der Regel beginnt es mit einer Mail oder einem unverbindlichen Anruf einer der Beteiligten. Dann gibt es ein oder mehrere Treffen.
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  • Der Ort wird gemeinsam festgelegt - in der Regel in meinem Büro. Die Treffen dauern in der Regel zwischen 90 und 180 min, bei Teamkonflikten sollten 1-2 Tage angesetzt werden. Die Beteiligten entscheiden nach jeder Sitzung, ob und wann sie weiter machen wollen.
  • In der Regel finden die Treffen nur mit den direkt daran Beteiligten und dem Mediator statt. Diskretion über alle besprochenen Inhalte ist selbstverständlich. Manchmal machen auch Einzeltreffen nacheinander Sinn.
  • Am Ende steht eine von beiden Seiten geschlossene und meistens schriftliche Vereinbarung.
  • Das Honorar klären wir im Vorwege, es wird nach Zeitaufwand abgerechnet und ist somit in der Regel wesentlich kostengünstiger als jedes Gerichtsverfahren. Ich habe klare Sätze für Organisationen und biete Rabatt für Privatzahler an. Fragen Sie mich danach.

 

Arno Popert, coaching - training - mediation - supervision, Lübeck

 

 

Mediation - der konkrete Ablauf:

In der Mediation gibt es einen strukturierten Ablauf. Aber ganz ehrlich: jedes Mal läuft es anders - und das ist auch gut so.
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Der übliche Ablauf einer Mediation ist:

  1. Im (telefonischen) Vorgespräch wird geklärt, ob eine Mediation grundsätzlich in Frage käme
  2. Es werden dann zu Beginn der allgemeine Rahmen und der Ablauf vereinbart,
  3. Es werden die zu besprechenden Einzelthemen gesammelt und vereinbart,
  4. Die Themen werden nacheinander beleuchtet und die Interessen dazu herausgearbeitet,
  5. es wird nach Lösungsräumen gesucht,
  6. es werden ggf. dazu Vereinbarungen getroffen.
  7. Eventuell gibt es nach einer Zeit ein Folgetreffen, um zu sehen, ob es noch Änderungswünsche oder weitere Aspekte gibt.

 

Sonderthema Unternehmensübergabe:

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Unternehmnsübergabe Supervision Mediation Begleitung

 

Es geht um viel: um das Lebenswerk des Einen und um die unternehmerische Zukunft des Anderen: es geht um Ihr Unternehmen - und es gibt viel zu besprechen.

Neben den rechtlichen und finanziellen Details gibt es viel Grundsätzliches zu klären. Hierzu zählen insbesondere

  • die individuellen Interessen und Erwartungen,
  • die Gestaltung der Zusammenarbeit in der Übergangsphase,
  • die möglichen Verflechtungen mit privaten oder familiären Belangen
  • sowie die auf beiden Seiten vorhandenen Fragen und Befürchtungen.  

 

Diese wichtigen Fragen in Ruhe zu besprechen, ist eine Herausforderung. Viele Übergaben scheitern an einer unzureichenden Klärung zu Beginn.

Gerade bei Nachfolgen innerhalb der Familie wird der grundlegende Klärungsbedarf leicht unterschätzt. In der Annahme, dass allen klar ist, dass das Unternehmen an die nachfolgende Generation übergeben wird, unterbleiben die notwendigen Absprachen und konkreten Planungen.

Zudem gibt es in gerade im Familienkontext oft Themen, die von den Beteiligten nur schwer angesprochen werden können, obwohl sie elementar wichtig wären, z.B. die Erwartungen des Vaters über die Art, wie der Sohn den Betrieb weiterführt, oder die schon länger schwelende Verärgerung des Sohnes über das dominante Verhaltens des Vaters oder oder oder....  

Hier ist externe Unterstützung wichtig.

 

Vorgehensweise:

Als neutrale Person zwischen den Beteiligten ermögliche und steuere ich als Mediator das Gespräch auch und gerade bei den sonst nur schwer besprechbaren Aspekten. Ich unterstützt Sie dabei, Ihre Interessen klar zu äußern und gemeinsam tragfähige Lösungen für Ihr Anliegen zu entwickeln.

 

1. Vorbereitungsphase

Der Übergeber braucht zu Beginn: eine Vorstellung von der ihm vorschwebenden Art der Übergabe (wann, wie, Konditionen,...), eine Vorstellung über die Gestaltung der Einarbeitungs- bzw. Übergangsphase und nicht zuletzt eine Vorstellung darüber, wie er sich sein Leben nach der Übergabe einrichten möchte. Hier kann Einzelcoaching unterstützen.

Der Übernehmer braucht: eine Vorstellung von der ihm vorschwebenden Art der Übergabe (wann, wie, Konditionen,...), eine Vorstellung über die Gestaltung der Einarbeitungs- bzw. Übergangsphase und nicht zuletzt Konsens mit seinem Lebenspartner/seiner Familie über die zu erwartenden Belastungen in der ersten Zeit. Auch hier kann Einzelcoaching unterstützen.

 

2. Entscheidungsphase

In dieser Zeit müssen beide für sich eine klare Entscheidung fällen. Dies kann ggf. in Einzelcoaching unterstützt werden.

Es kann noch ungeklärte Punkte im Vertrag geben, die in einem moderierten Gespräch zu einer Lösung geführt werden können.

 

3. Übergangsphase

Hier stehen beide möglicherweise unter besonderem Druck und müssen zugleich den Betrieb am Laufen halten. Außerdem zeigt sich jetzt die Realität, die sich möglicherweise anders dargestellt, als zuvor erwartet.

 Es kann daher zu Konflikten kommen. Hier sind regelmäßige moderierte Gespräche sinnvoll, in denen Raum ist, in Ruhe die Dinge zu besprechen und zu klären. Typische Konfliktfelder sind hier z.B. die Enttäuschung des Übergebers über die andere Art des Übernehmers, mit Alltagsfragen umzugehen oder die Enttäuschung des Übernehmers über die geringe Innovationsfreude und Schwierigkeit des Loslassens des Übergebenden.

 

4. Nachphase

Der Übergebende sortiert seinen Alltag neu, braucht neue attraktive Ziele. Hier kann Einzelcoaching unterstützen.

Der Übernehmende steht vor vielen Fragen der Unternehmensführung, aber auch der persönlichen Überlastung: Auch hier kann Einzelcoaching unterstützen.

 

Mediation - wie jetzt konkret weiter?

Sie sind an einer Mediation interessiert, sind sich aber noch nicht ganz sicher? Mein Vorschlag:

 

  1. Prüfen Sie Ihre Bedenken unter Bedenken und Person,
  2. Besprechen Sie Ihre Fragen und Ihr Anliegen per > Mail oder Telefon mit mir, wir klären dann gemeinsam das sinnvolle weitere Vorgehen, auch wie Ihr Konflikt-Partner mit einbezogen wird. Natürlich wird Ihre Anfrage diskret behandelt.
  3. Bei weiterem Interesse vereinbaren wir dann einen ersten Termin, auf Wunsch mit vorgeschaltetem kostenfreien kurzen Kennenlern-Gespräch.

 

Weitere Fragen - Ideen - Kontakt:

Hier können Sie mir schreiben (natürlich alles mit Diskretion):

 
 
>  mail @ popert.de
>  Flyer (pdf)
>  Visitenkarte als vCard (vcf)

 

Arno Popert

coaching -  training - mediation

 

Kundenadresse:

Pferdemarkt 5, 23552 Lübeck ( > Stadtplan hier... )

Tel: 0451. 546 97 09

Fax: 0451. 546 93 43